Lesen Sie hier alle Informationen zu Ihrer Zahnärztin / Zahnarzt bzw. Ihrer Zahnarztpraxis in Kassel / Hessen. Dr. med. dent. Katharina Müller - Zahnarzt - Wilhelmshöher Allee 187 - 34121 Kassel - Telefon 0561 34788 zeigt Ihnen auf den folgenden Seiten allgemeine Informationen zu Ihrem Praxisteam, den Praxisräumen und zu den folgenden Themen:Implantate, Parodontitis, Bleaching, Wurzelkanalbehandlung, Zahnersatz, Kronen, Brücke, Prothesen, Modellgussprothese, Teleskopprothese und Totalprothese. Hier einige kleine Auszüge aus dem Inhalt: Allgemein Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in einen Kieferknochen eingepflanzt werden und einen Zahn ersetzen. Sie dienen als Einzelzahnersatz, als Brückenpfeiler oder als Halteelemente für Prothesen.Materialien: Reintitan Dieses Material hat sich als medizinisch besonders verträglich erwiesen und geht mit dem Kieferknochen eine feste Verbindung ein. Titan wird in der Medizin vielfältig eingesetzt, z.B. bei Herzschrittmachergehäusen, künstlichen Herzklappen und für Hüftprothesen Keramik (noch in Erprobungsphase) Voraussetzungen: Allgemeinmedizinische : keine schweren Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Immunschwäche, Blutungsneigungen/Blutgerinnungsstörungen keine Suchterkrankungen (Drogen-/Tablettenkonsum, Alkoholismus) Zahnmedizinische: sehr gute Mundhygiene keine Entzündungen der Schleimhaut oder des Knochens am Ort und zum Zeitpunkt der Implantation genügend Knochen und Qualität des Knochens erkrankte Zähne und der Zahnhalteapparat müssen vor der Implantation behandelt sein Behandlung: Voraussetzung für das setzen von Implantaten ist eine gute Mundhygiene und gesunder Zahnhalteapparat. Bei der Behandlungsplanung wird das gesamte Gebiss untersucht. Anhand der Röntgendiagnostik und Messschablonen wird die Behandlung sehr genau geplant. Die Kiefer- und Weichteilverhältnisse werden analysiert, bevor die notwendige Anzahl von Implantaten und die einzelne Behandlungsschritte besprochen werden. Die Einpflanzung der Implantate ist schmerzlos, da im gesunden Knochen implantiert wird und das Knochen- und Weichgewebe während der Operation völlig betäubt werden. Implantate Je nach Implantationsort und Knochenqualität heilen Implantate in 2-6 Monaten ein, wobei im Unterkiefer die Einheilung schneller abläuft. Während der Einheilungszeit wird meist ein (provisorischer) Zahnersatz über den Implantaten getragen Dauer der Implantation: Nach einer gründlichen Vorbehandlung und einer gründlichen Zahnreinigung (bessere und schnellere Wundheilung) erfolgt die Einpflanzung der künstlichen Zahnwurzel (Implantat). Die Dauer der Behandlung hängt von der Schwierigkeit des individuellen Einzelfalles ab. In der Regel dauert eine Operation etwa 1 Stunde, bei größeren Eingriffen etwas länger. Die Implantation wird unter lokaler Anästhesie ambulant in der Praxis durchgeführt. Implantate Nachsorge: Eine zahnärztliche Kontrolle in regelmäßigen Abständen alle 6 Monate. Regelmäßige gründliche Reinigung der natürlicher Zähne und der Implantataufbauten. Pflege: Zusätzlich zur normalen Zahnbürste spezielle Hilfsmittel und Techniken zur Brücken und Implantatreinigung wie: Spezialzahnseide mit flauschigen Reinigungsanteil, Zwischenraumbürstchen, Zahnseide Mögliche Beschwerden, Risiken am Tag der Implantation ist beim Nachlassen der Betäubung mit Wundschmerz zu rechnen Hämatome (Bluterguss) Im Unterkiefer eine mögliche Verletzung des im Knochen verlaufenden Nerven (Trigeminusnerv) => Taubheitsgefühl der Unterlippe-/Kinnseite Im Oberkiefer kann es zur Beschädigung des Nasen- oder Kieferhöhlenbodens kommen Vorteile: Die verloren gegangenen Zähne werden wieder vollständig und dauerhaft ersetzt Gefühl eigene Zähne zu besitzen, dadurch Selbstsicherheit und Wohlbefinden Knochenabbau findet kaum statt Aus Langzeituntersuchungen ist ersichtlich, dass moderne Implantatsysteme nach 15 Jahren eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 94% aufweisen. Nur in etwa 5-6% aller Fälle kann es zu Einheilungsstörungen von Implantaten kommen. Meistens finden diese Misserfolge in den ersten 6 Wochen nach der Einpflanzung der Implantate statt und sind fast schmerzlos. Deswegen sind Kontrollen während der Einheilphase wichtig. Ein gescheitertes Implantat kann nach Regenerationszeit des Knochens von ca. 5-6 Monaten in vielen Fällen nochmals eingepflanzt werden.